Bio

Urs Richle, fotografiert von Carla Salas Kann frei benützt werden. Creative Commons: by,non commercial, no derivate

Urs Richle, fotografiert von Carla Salas
Kann frei benützt werden. Creative Commons: by,non commercial, no derivate (download)

Urs Richle wurde 1965 im Toggenburg, einem kleinen Bergtal in der Ostschweiz geboren. Nach dem Abschluss des Lehrerseminars unterrichtete er ein Jahr lang an der Primarschule in Gais, Kanton Appenzell. Von 1989 bis 1992 lebte er in Berlin, wo er zuerst Soziologie und Philosophie zu studieren begann, danach das Studium jedoch abbrach, um sich ganz dem Schreiben zu widmen.

Seit 1993 lebt Urs Richle in Genf. Er ist Vater von 3 Kindern.

1996/97 absolvierte er die Ausbildung an der Drehbuchwerkstatt München (Hochschule für Film und Fernsehen München).

Von 2002 bis 2006 studierte er an der Ingenieursschule des Kantons Waadt und erlangte 2006 das Diplom „Ingénieur HES en Ingénieurerie des médias, orientation IT“ (Ecole d’ingénieur COMEM+, Lausanne).
Diplomarbeit: WikiViz für TECFA, Université de Genève.

Seit Mai 2006 arbeitet Urs Richle als Ingenieur im Rahmen verschiedener Forschungsprojekte an der Universität Genf – und ist weiterhin als freier Autor tätig.

Seit Oktober 2007 unterrichtet Urs Richle Literarisches Schreiben am Schweizerischen Literaturinstitut der HKB (Hochschule der Künste Bern).

Veröffentlichungen:

LIA UND DIE ERBSEN, ODER WAS IST KREBS, adaptierbare Kindergeschichte, Association NovaCarta.ch, 2017

ANACONDA 0.2, Roman, Limmat Verlag, Zürich, 2016

DAS TAUBE HERZ, Roman, Knaus Verlag, München, 2010

FADO FANTASTICO, Roman, Verlag Nagel & Kimche, Zürich, 2001

NARCISSIMO, Kindergeschichte, französisch, Joie de Lire, Genf, 2001

HAND IM SPIEL, Roman, Eichborn Verlag, Frankfurt, 1998

DORADO CITY, Erzählung, Le Manoir, Martigny, 1997

DER WEISSE CHAUFFEUR, Roman, GATZA bei Eichborn, Eichborn Verlag, Frankfurt, 1996

MALL ODER DAS VERSCHWINDEN DER BERGE, Roman, Gatza Verlag, Berlin, 1993

DIE VERWESUNG, Erzählung, Edition Solitude, Stuttgart, 1992

DAS LOCH IN DER DECKE DER STUBE, Roman , Gatza Verlag, Berlin, 1992

Theaterstücke:

DER LÜGNER, DIE FISCHER, Hörspieldramolette, gesendet bei Radio DRS, Zürich, Januar 2000

DIE FISCHER, Dramolett, uraufgeführt Dezember 1997, berner ensemble, Bern

DAS LOCH IN DER DECKE DER STUBE, Theaterbearbeitung des gleichnamigen Romans, uraufgeführt März 1997 am Theater für den Kanton Zürich, Winterthur

Wichtigste Förderungen:

2007 Werkauftrag der Pro Helvetia für LUCY REIST NACH BABEL (unveröffentlicht)

2004 Anerkennungspreis der Kulturstiftung St. Gallen

1994 Preis der Schweizerischen Schillerstiftung für den Roman MALL ODER DAS VERSCHWINDEN DER BERGE

1990 Stipendium der Akademie Schloss Solitude, Stuttgart